Ein Himmel voller Drachen – das Drachenfestival auf Rømø

Ein Himmel voller Drachen – das Drachenfestival auf Rømø

Wer im September am Strand spazieren geht und tausende Drachen am Himmel sieht, der ist nicht versehentlich in einem Fantasyfilm gelandet, sondern auf der dänischen Insel Rømø. Dort findet jedes Jahr das größte Drachenfestival Nordeuropas statt. Bis zu 50.000 Besucher:innen lockt das Fest jedes Jahr auf die Wattenmeerinsel vor der dänischen Küste. 

Was erwartet euch auf dem Drachenfest?

Jedes Jahr am ersten Septemberwochenende tummeln sich am Strand von Lakolk tausende Drachenfans, um die bunten Himmelskörper steigen zu lassen. Ob am Auto befestigt, im Sand verankert oder einfach in der Hand gehalten, die fliegenden Drachen sind eine echte Attraktion für Kinder. Das Drachenfest Rømø ist kostenfrei und der breite Strand bei Lakolk bietet Platz für alle Schaulustigen, perfekt für einen Ausflug mit der ganzen Familie. Das Festival dauert von Freitag bis Sonntag und wird vom Danske Drage Klub (Dänischer Drachen-Club) organisiert. Neben der „freien Flugzeit“ gibt es ein unterhaltsames Programm mit jeder Menge Shows und Wettbewerben. Es werden Preise in verschiedenen Kategorien verteilt, z.B. für den besten einreihigen selbstgebauten Drachen. Ein besonderes Highlight ist der Nachtflug am Samstagabend, bei dem ihr bestaunen könnt, wie zahlreiche beleuchtete Drachen den Nachthimmel erhellen. 

Auf nach Dänemark

Euch hat das Inselfieber gepackt? Dann schaut gerne mal auf unserer Webseite vorbei und stöbert durch unser Angebot an Dänemarkreisen. Gerne helfen wir euch dabei, ein individuelles Familienabenteuer zu planen. Wir haben auch sehr schöne Ferienwohnung in Ribe im Programm – von hier aus kann man gute Tagesausflüge nach Rømø machen. 

Drachenzähmen leicht gemacht

Wem zuschauen nicht ausreicht, der kann ganz einfach Teil des Spektakels werden und selbst einen Drachen steigen lassen. Einen Drachen zu bauen ist ein Kinderspiel. Ihr braucht lediglich etwas Material, Kleber, Schnur und ein bisschen Zeit. Im Internet gibt es hilfreiche Bauanleitungen, an denen ihr euch orientieren könnt. Wenn ihr euer Bauprojekt aber nicht alleine angehen wollt, könnt ihr alternativ auch einen Workshop besuchen. Das Naturcenter Tønnisgård auf Rømø bietet für Eltern und Kinder an ausgewählten Wochenenden spezielle Drachenworkshops an. Wer sich die Arbeit lieber spart, der kann sich selbstverständlich auch einfach einen Drachen kaufen. Die Auswahl auf Rømø ist groß. Beim Kauf lasst ihr euch am besten beraten, da es beispielsweise Alters-Empfehlungen und maximale Windstärken zu beachten gibt. 

Nichts als Drachen auf Rømø?

Das Drachenfestival ist natürlich nicht das Einzige, was die dänische Nordseeinsel zu bieten hat. Auf Rømø erwarten euch neben großartigen Sandstränden zahlreiche spannende Aktivitäten. Das Naturcenter Tønnisgård zeigt rund ums Jahr eine Ausstellung über das Wattenmeer sowie die Natur und Kultur der Insel. Zusätzlich könnt ihr dort Wattwanderungen und Bunkerführungen buchen. Auf der Insel wartet außerdem die Toftum Skole, die kleinste und älteste Schule Dänemarks, auf euch. Für alle, die schon immer einmal Strandsegeln ausprobieren wollten, liefert der Südstrand Rømøs die besten Voraussetzungen. Bei der Gestaltung eures Urlaubs solltet ihr auf jeden Fall einen Ausflug nach Ribe einplanen. Die Stadt auf dem dänischen Festland lockt nicht nur mit einer schönen Altstadt, sondern ist auch ein wahres Paradies für Wikingerfans. Das Wikinger-Museum Ribes gibt spannende Einblicke in die Geschichte der Stadt und der Wikinger. Das Wikinger-Center ist ein authentischer Nachbau eines Wikingerdorfes und lockt zusätzlich mit abenteuerlichen Aktivitäten wie Wikinger-Kriegertraining, Bogenschießen, einem Wikingermarkt und vielem mehr. 

Auf den Spuren der Wikinger

Unsere Rundreise für Familien durch Dänemark ist genau das Richtige für alle Wikingerfans! Während eures Aufenthalts in Ribe erhaltet ihr nicht nur spannende Einblicke in das Leben der nordischen Krieger, sondern habt auch genug Zeit für einen Ausflug auf die Insel Rømø. 

Text: Carla Geib